Creator - das Spiel
Hier ein paar Bilder über die Entstehungsgeschichte von 25 Spielen in Handarbeit.
Erstmal kam kistenweise Material:
Dann wurden auf zwei Druckern die Vorlagen für ca 9000 Karten gedruckt...
...und diese wiederum per Hand kleingeschnitten:
Dann gab es noch pro Spiel 50 Chips, also 1250 für 25 Spiele, auch per Hand
beschriftet:
Damit die Karten nicht in den Kartons rumfliegen, mussten wir mit Bastelholz kleine
Setzkästen bauen, wobei Papa Feld als Schreiner unschlagbar war:
Irgendwann dann konnten wir 25 Spiele komplettieren:
Zum Schluß mussten noch 25 Blanko-Spielpläne mit 100 DIN A4-Aufklebern beklebt
werden, davon gibts aber kein Foto, weil die Nerven da schon etwas blank lagen
Jedenfalls und schlußendlich und zu guter Letzt und nach 24 Monaten
"Schwangerschaft" und aktuell 12 Wochen schnibbeln und schneiden, heulen und
zähneklappern und mit viel Glücksgefühlen und Panikattacken - ist es nun
fertig!!!!!!!!!!!!!
Tadaaa!!!
C R E A T O R
Wie alles begann
Mit dem Thema „Heilung“ und allem, was damit so einhergeht,
beschäftigen Elgin und ich uns schon unser ganzes Leben lang. Wir
haben die unterschiedlichsten Ausbildungen gemacht und uns durch
unzählige Bücher gelesen. Auf unserem Weg haben wir viele
Menschen getroffen, viele Gespräche geführt und sind selber durch
zahllose persönliche Prozesse gegangen.
Wir waren beide an dem Punkt, unsere Erfahrungen in Büchern zu verarbeiten,
aber irgendwie haben wir gedacht:
Noch ein Buch? Gibt es da nichts anderes?
Dann war Elgin im Juni 2007 bei einer Freundin in München zu Besuch und
kaufte sich in einer Buchhandlung ein Set mit Engelkarten. Auf dem Weg der
Selbstfindung greift man ja nach jedem Strohhalm und so war dies ein weiterer
Versuch, Antworten zu erhalten.
Bei einer Tasse Cappuccino holten die beiden dann das Kartenset
heraus und probierten es aus. Nun ist es so, dass (genau wie in
diesem Spiel hier) ohne eine konkrete Frage an solche Karten auch
keine Antwort herauskommen kann. Es ist also ganz gut, wenn man
sich einen ruhigen Moment aussucht, sich kurz klärt und dann eine Frage stellt.
In diesen Fällen kommt die passende Antwort. Bei diesem Kartenset allerdings
„funktionierte“ gar nichts. Nicht, dass diese Karten nicht sehr schön gemalt
gewesen und durchaus gute Erklärungen enthalten hätten – aber es war, als
wären sie „kaputt“.
Die beiden versuchten einige Tage lang, diesen Karten eine sinnvolle Antwort
zu entlocken, aber Fehlanzeige. Elgin‘s Erklärung schließlich war, dass dort
Jemand einfach Karten entworfen hatte, die aus dem Wunsch nach Profit
entstanden waren, die Karten an sich aber waren „leer“. Es war keine Energie,
kein Herz, kein Gefühl dahinter. Jemand hatte einfach ein paar nette Bilder mit
ebenso netten Sprüchen kombiniert und das Resultat im Zuge der esoterischen
Begeisterungswelle auf den Markt gebracht. Ist ja nichts gegen einzuwenden,
aber das müsste doch auch anders gehen.
Auf der Rückfahrt von München saß Elgin dann im Zug und dachte
über diese Karten nach und darüber, WIE man Menschen denn nun
wirklich erreichen könnte und ob es auch noch eine andere
Möglichkeiten gibt, in sich selber Klarheit zu finden. Da gibt es also die
Bücher, dann noch verschiedene Kartensets wie Tarot - oder Engelkarten.
Unzählige Ausbildungen und Seminare versprechen Bewusstwerdung, Essenzen
und Tröpfchen sollen einem dabei helfen. Aber irgendwie erscheint das alles
doch als mühsamer Weg.
Wo bleibt da der Spaß? Muss der Weg zu sich selbst denn so steinig sein?
Bei unseren Erfahrungen mit Menschen und ihrer Heilung war uns immer
wieder aufgefallen, wie wichtig es war und ist, ein gewisses Maß an Leichtigkeit
und wenn möglich Spaß in die Auseinandersetzung mit den verschiedenen
Problemen zu bringen. Es ist sehr hilfreich, die eigenen Themen und Blockaden
mal als Spiel zu betrachten und auf der Bühne des Lebens statt der Tragödie
mal die Komödie zu spielen.
Hier Elgin´s persönliche Schilderung:
Auf der Heimfahrt hielt ich die „kaputten Karten“ in Händen und stellte
mir die Frage: „Wie können Karten kaputt sein? Ist nicht in allem
Energie, gibt es nicht immer im Leben und um uns herum Antworten,
nach denen wir gefragt haben?“ Ich schloss die Augen und ging in eine tiefe
Entspannung durch das Rattern des Zuges unterstützt. Wie schon häufig, kam
ein innerer Dialog zustande. Die Karten wurden ohne Absicht hergestellt. Sie
waren nicht mit der Absicht gemacht, den Menschen auf ihre Fragen Antworten
zu geben, sondern füllten nur Angebot und Nachfrage in der „Esoterik-
Wirtschaft“.
Ich stellte mir die Frage wieso es denn nicht solch ein Spiel eben würde, wo ich
in allen Bereichen meine Antworten bekommen könnte. Aber ich wusste, es gab
solch ein Spiel nicht, sonst hätte ich es schon längst entdeckt. Und plötzlich
kam die Antwort. „Tue es selbst“ hallte es in mir – „Stelle selbst solch ein Spiel
her mit all deinen Erfahrungen, mit all deinen Ausbildungen“. Vor mir tat sich
ein Bild des Spielplans auf und ich war tief berührt. Aber, dann kamen mir
wieder die bekannten Zweifel, dass schaff ich nie alleine und wieder kam die
Eingebung. „Es gibt da einen Menschen mit dem du das alles verwirklichen
kannst“. Und es schoss mir wie ein Blitz durch den Kopf – Pamela!
Kurze Zeit danach klingelte das Telefon bei Pamela und ich versuchte
ihr mein Erlebnis zu erzählen und meine Idee zu unterbreiten, aber
dies war nicht möglich, den Pamela „erhielt“ genau in dieser Sekunde
alle Daten und hatte ebenso wie ich das vollständige Bild vor Augen.
Wir beide waren sehr erstaunt und uns lief eine Gänsehaut über den Rücken.
Es dauerte keine 5 Minuten und die Idee mit allem drum und dran wurde
geboren.
Weiter im Text:
Wir „sahen“ die Spirale vor unserem inneren Auge, denn es war
irgendwie nahe liegend, das gesamte Universum auf unser Spielbrett
zu malen, denn das ist nun mal der Hintergrund für das Leben jeden
Einzelnen von uns. So sahen wir die Spirale als einen so genannten
„Spiralnebel“ und in den Hintergrundbildern finden sich Sternbilder wie Orion,
Sirius oder auch die Plejaden.
In den folgenden Wochen und Monaten war es, als habe sich ein Füllhorn an
Ideen über uns ausgeleert. Jedes Mal, wenn wir uns zusammensetzten,
entstanden weitere faszinierende Möglichkeiten. Im Nachhinein erst stellten wir
fest, dass wir häufig auf die Zahl „6“ zurückgegriffen hatten:
6 Spiralarme, 6 Spielebenen, 2x6 Karten.
Im Tarot steht die Zahl 6 für „Die Liebenden“ - und das spiegelt sehr schön den
Sinn unseres Spiels wieder:
Es geht um Liebe, um die Liebe zu dir selbst und dem Rest der Welt. Und zwar
nicht im esoterischen „Rosa- Soße“-Sinn, sondern in der tiefen Verbindung mit
dir selbst und damit der Aufhebung der Trennung zwischen dir und den anderen
und letzten Endes zwischen dir und allem was dich umgibt.
In diesem Spiel stecken all unsere Erfahrungen und Erkenntnisse,
und, wir sagen es euch - jede Menge Blut, Schweiß und Tränen.
Denn auch wir sind durch dieses ganze Spiel hindurch gegangen. Es
gibt kein Gefühl, von dem wir schreiben, dass wir nicht auch selber
gefühlt hätten. Keine Träne, die wir bei Liebeskummer oder im Angesicht der
Sinnlosigkeit der Welt nicht geweint hätten. Wir haben gemeinsam verzweifelt,
wenn wir mal wieder keinen Rat wussten und gemeinsam gelacht, wenn auf
einmal Klarheit und Leichtigkeit da waren. Dies ist ein Spiel von Menschen für
Menschen und in jeder Karte steckt unsere Liebe, unsere Energie und unsere
Klarheit drin. Ihr braucht sie euch nur abzuholen. Das ist der große Unterschied
zu den am Anfang erwähnten Engelkarten, die einfach nur „leer“ sind, weil
nichts dahinter steckt.
So entstanden über Monate hinweg die verschiedenen Karten. Manche haben
wir einfach so „runter schreiben“ können – aber bei manchen sind wir fast
verzweifelt. Dann sind wir selbst nochmals durch die Prozesse gegangen, haben
uns angeschaut, wie es uns gerade geht und was uns in den Momenten helfen
könnte. Waren wir durch den Prozess durch, so konnte auch die Karte
entstehen.
So hatten wir nach 6 Monaten 11 verschiedene Karten plus die Chips
als Zählmethode zusammen. Aber da fehlte noch etwas und so kam
uns die Idee mit den „Brücken- Karten“. Sie sind als Letztes
entstanden, spiegeln aber etwas sehr Wichtiges wieder: Die Brücke in
dir selber zu dir selber – und damit auch die Brücke zwischen dir und deinen
Mitmenschen. Mit ihren Aussagen war das Spiel dann komplett.
Tja, und so war es geschafft und nach genau 9 Monaten war unser „Baby“
bereit auf die Welt zu kommen...! Alles in Allem hat das Spiel aber 2 ganze
Jahre gebraucht, um in dieser Form zu dir zu kommen.
In der Mitte dieses Spiels findest du ein einzelnes Symbol, welches sonst
nirgendwo auftaucht: Die Silhouette eines Menschen mit ausgebreiteten
Armen. Es ist in Anlehnung an die „Proportionsstudie von Vitruv von Leonardo
da Vinci entstanden. Dort geht es u.a. um die so genannte Quadratur des
Kreises und den Goldenen Schnitt – Grundlage für Harmonie und
Gleichgewicht. Dieses Symbol stellt also einen Menschen im Gleichgewicht dar,
in sich ruhend und in Harmonie. Gleichzeitig ist es aber ein kurzer Ausblick auf
unser nächstes Spiel, welches als Idee schon in unseren Köpfen und Herzen ist.
Man darf also gespannt sein!
Wir hoffen, dir nun mit diesem Spiel ein wenig Licht in die Dunkelheit zu
bringen, ein paar Brotkrumen auf den Weg zu streuen, damit dein Weg ein
bisschen klarer, leichter und hoffentlich sichtbarer wird. Sei mutig auf dem Pfad
der Selbsterkenntnis und lass dich nicht beirren auf der Suche nach der
Wahrheit.
Wir sind auch gerne glücklich, aber es ist nun mal nicht das Glück, das dich auf
die Suche nach dir selber schickt. Es ist der Drang danach, die Sehnsucht nach
sich selbst endlich zu beenden, das Loch in der eigenen Seele zu füllen.
Es ist der Wunsch, endlich kein Lügengebilde mehr zu sein, sondern
ein wahrhaftiges Wesen. Das ist kein einfacher und leichter Weg,
denn er hat viel mit Selbstaufgabe zu tun. Schicht für Schicht trägt
man die Illusionen und Glaubenssätze ab, die man sich sein Leben
lang aufgebaut hat.
Das tut weh und es wird Zeiten geben, in denen du völlig verzweifelst. Aber es
lohnt sich – und wir haben unser Möglichstes getan, um dir deinen Weg zu
erleichtern. Und jeder, der wirklich nach der Wahrheit sucht, wird sie am Ende
auch finden.
DU schaffst das auch.